Tischtennis ist, wie der Name schon sagt, eine Tennisvariante, die auf einem Tisch gespielt wird. Also eine Ballsportart, bei der man neben diesem Tisch, der in der Mitte ein Netz haben muss, und dem Ball auch zwei kleine Schläger benötigt.
Ziel des Spiels ist es natürlich möglichst viele Punkte zu erzielen. Einen Punkt erhält man, in dem der Gegner einen Fehler macht. Ein Fehler bedeutet, dass er keinen regelgerechten Schlag ausführt.
Regelgerecht heißt, dass der Ball einmal auf der eigenen Spielfeldhälft aufschlagen muss, ehe man ihn zurück schlägt. Und zwar über das Netz oder um das Netz herum auf die andere Seite des Spielfeldes, wobei er dort auch einmal aufkommen muss, bzw. es berühren muss, ehe der Gegner zurückschlagen darf. Beim Aufschlage muss der Ball sogar ersteinmal auf der eigenen Häfte aufkommen, eher er das Netz passieren und auf der anderen Hälfte aufschlagen darf.
Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird Tischtennis gespielt. Es stammt aus England und hieß zu erst Ping Pong. 1901 wurde dieser Name aber als kommerzielle Marke geschützt. Aber in China heißt das Spiel immer noch Ping Pong Ball und ist dort Volkssport Nummer eins. 1988 wurde Tischtennis zum Programm der olympischen Spiele aufgenommen. Seit 2001 gibt es einen offiziell gültigen Durchmesser für den Ball. Dieser liegt bei 40mm. Die Tische sind entweder mattgrün oder mattblau. In der Neuzeit wird bei Turnieren in der Regel mattblau bevorzugt, da es sich besser von den Werbebanden abhebt und die Zuschauer so eine bessere Sicht haben. Der Ball ist meist weiß, kommt aber auch in gelb/orange vor.
Die Tischtennisregeln werden vom ITTF-Kongress (Annual General Meeting) festgelegt und überwacht. Bei Tischtennisweltmeisterschaften tritt das Gremium zusammen und berät über Regeländerungen. Aber der DTTB (Deutscher Tischtennisbund) ist nicht Mitglied dieses Gremiums. Dem DTTB gehören fast 10000 Vereine mit rund 670000 Mitgliedern an. Außerdem treten diese in Deutschland unter der 1. und 2. Bundesliga, vier Regionalligen und mehreren Oberligen an.